Ereignisgeschichte - Chronologie

foto: Keltendarsteller8. – 6- Jahrhundert v. Chr:
Die Hallstatt Kultur erblüht im westlichen Mitteleuropa (frühe Eisenzeit)

Um 500 v. Chr.:
Verfall der Hallstatt Fürstensitzeund Ausdehneung der La Tène Kultur. Erste Erwähnung der „Keltoi“ bei dem griechischen Autor Ephoros.

Um 400 v. Chr.:
Beginn der keltischen Wanderungen. Die Boii, Cenomani, Lingones und Senones siedeln sich in der Po-Ebene und an der Adriaküste an. Ander keltischsprachige Stämme bewegen sich Südöstlich entlang der Donau. Zerfall der Macht der Etrusker in Norditalien.

387 v. Chr.:
Eroberung Roms nach der Schlacht an der Allia. („Dies Ater“)

335 und 323 v. Chr.:
Alexander der Große empfängt keltische Delegationen im Balkan und in Babylon.

279 v. Chr.:
Kelten fallen in Makedonien ein. Sieg über die Griechen an den Thermopylen. Die Kelten ziehen weiter um das Heiligtum von Delphie zu erobern, werden aber zurückgeschlagen.

278 v. Chr.:
Die keltischen Stämme Tectosages, Trocmii und Tolistobogii ziehen in Kleinasien ein.

277 v. Chr.:
Die Niederlage der Kelten bei Lysimachia stellt das Ende der keltischen Bedrohung für Griechenland dar.

275 v. Chr.:
Die keltischen Galater werden von Antiochos I. Soter (der Erlöser/ Retter)
besiegt.

240 v. Chr.:
Niederlage der Galater durch Attalos I. Soter von Pergamon.

225 v. Chr.:
Sieg der Römer über die Kelten bei der Schlacht von Telamon. Verfall der keltischen Macht in Norditalien der zur Gründung der römischen Provinz „Gallia Cisalpina“ führt.

218-202 v. Chr.:
Zweiter punischer Krieg. Keltiberische und gallische Söldner spielen eine wichtige Rolle bei den karthagischen Siegen über Rom.

197-179 v. Chr. und 154-133 v. Chr.:
Rom unterwirft die keltiberischen Stämme auf der Iberischen Halbinsel

133 v. Chr.: 
Keltiberischer Widerstand wird endgültig bei der Belagerung von Numantia gebrochen.

125 v. Chr.:
Rom greift auf der Seite Marsillias (Marseille) gegen die gallischen Saluvii ein. Dies stellt den Beginn der römischen Militärinterventionen in Gallien dar.

124-121 v. Chr.:
Sieg der Römer durch gegen die Saluvii, Allobroger und Averner. Gründung der römischen Militärbasis Aquae Sextiae (Aix-en-Provence).

118 v. Chr:
Gründung der römischen Provinz Gallia Transalpina

112-101 v. Chr.:
Wanderung der Kimbern und Teutonen, einer Mischung aus germanischen und keltischen Stämmen durch Gallien. Nach einigen Siegen über die Römer werden sie durch Marius bei Aquae Sextiae 102 v. Chr. und Vercillae 101 v. Chr. endgültig besiegt.

88 – 66 v. Chr.:
Galater kämpfen auf der Seite Roms gegen Mithridates VI. von Pontos.

64 v. Chr.:
Galatien wird zu einem Klientelstaat Roms. Deiotarus von den Tolistobogii wird überragender Anführer der Galater unter  Pompeius Patronat.

60 v. Chr.:
Der keltische Stamm der Boii wird in Böhmen von den Dakern aus dem unteren Donauraum besiegt.
 
58 – 51 v. Chr.:
Caesers gallischer Krieg führt zur kompletten Unterwerfung Galliens unter Roms Herrschaft.

52 v. Chr.:
Belagerung Alesias und Unterwerfung des Vercingetorix.

21 v. Chr.:
Sacrovirs Rebellion in Gallien